Das Bildungssystem in Peru

12,3 % der Bevölkerung Perus sind Analphabeten. Obwohl der Unterricht in staatlichen Schulen grundsätzlich kostenlos abgehalten wird (keine monatlichen Schulgeldbeiträge), müssen die Eltern dennoch für die gesamten Lehrmittel und die erforderliche Schuluniform ihrer Kinder aufkommen. Für viele Familien ein unleistbarer Luxus. ihre Kinder zur Schule zu schicken. Lebenswichtig ist, dass der Nachwuchs schon in frühem Alter bei der Feldarbeit mitarbeitet oder sonst irgendwie zum Lebensunterhalt der Familie beiträgt. Viele Schulen in ländlicher Gegend sind auch nicht in der Lage, einen regelmäßigen Unterricht abzuhalten, da es immer wieder am nötigen Lehrmaterial fehlt. Die Regierung will künftig besonders das Primärschulwesen in den ländlichen Regionen verbessern.  Auf dem Sektor der Sekundarbildung ist ein Evaluierungs- und Akkreditierungssystem der Bildungsqualität geplant. Ziel der nächsten Jahre ist es, die Analphabetenquote auf unter 4 % zu senken.

Der Unterricht in staatlichen Schulen ist kostenlos. Die „educación primaria“ (Grundschule) beginnt mit dem 5. Lebensjahr und dauert sechs Jahre. Die staatlichen Schulen bieten das Programm

„Vaso de Leche“ (1 Glas Milch) pro Tag an, das bis zum 6. Lebensjahr gratis an die Kinder ausgegeben wird. [...]

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